WIR MÖCHTEN SIE LANGFRISTIG BEGLEITEN!

Am letzten Tag der Behandlung untersucht der behandelnde Arzt nochmals jeden Patienten und führt mit ihm ein Abschlussgespräch. Bei dieser Gelegenheit werden ganz konkrete Schritte besprochen, die für die Tage und Wochen nach Ende der Therapie wichtig sind. Hierzu gehören Empfehlungen für die weitere Hautpflege oder Pläne für die Einnahme von Medikamenten. 

Wir laden jeden Patienten zu Nachsorgeuntersuchungen ein. Die erste Nachsorgeuntersuchung findet in der Regel 6-8 Wochen nach Ende der Therapie statt und dient dazu, das zeitgerechte Abklingen der Nebenwirkungen zu kontrollieren. Ggf. wird das Ansprechen des Tumors auf die Behandlung bildgebend kontrolliert, z.B. durch eine Computer- oder Kernspintomographie. Diese erste Untersuchung ist von der Strahlenschutzverordnung gesetzlich vorgeschrieben.

Da Nachsorgeuntersuchungen aus vielerlei Gründen wichtig sind, bieten wir diese langfristig an, in der Regel in jährlichen Abständen. Entscheidend ist die enge Abstimmung der Nachsorge mit den überweisenden Fachärzten. Fachspezifische Untersuchung werden zumeist in engeren zeitlichen Intervallen, z.B. alle drei Monate, durchgeführt.

Die Inhalte der Nachsorge ergeben sich aus den Leitlinien der Fachgesellschaften. Vertreter der verschiedenen Disziplinen haben diese erarbeitet, um sinnvolle Untersuchungen zu fördern und unnötige Diagnostik zu vermeiden. Falls für ein Krankheitsbild keine Nachsorgeleitlinie existiert, werden die Untersuchungen individualisiert nach Beschwerdesymptomatik und ärztlicher Einschätzung festgelegt. 

LETZTE AKTUALISIERUNG DIESER SEITE

04. September 2014